David-Fabricius-Ganztagsschule

Oberschule Westerholt

Zwei Teams erfolgreich bei der WRO in Aurich


Mit zwei Starter-Teams hat die Oberschule Westerholt am Regionalentscheid der WRO im EEZ teilgenommen.


Am Mittwoch, 06.07.22 war es nach zwei Jahren Zwangspause mal wieder so weit. Im EEZ wurde eine Regionalentscheid der WorldRobotOlympiad durchgeführt. Mit dabei, als einzige Teams aus dem Landkreis Wittmund, waren die "Roboter-Starter 1" und" Robo-Starter 2" von der Oberschule Westerholt. Beide Teams haben sich in einer Roboter-AG der Klassen 5 auf die Teilnahme vorbereitet. Angetreten sind sie in der neuen Kategorie "Starter", bei der die Aufgaben vereinfacht und somit der Einstieg in das Programmieren mit LegoMindstorm erleichtert wird. Die beiden Teams hatten sich auf einzelne Teilaufgaben konzentriert und sich vorgenommen 90 Punkte von möglichen 250 Punkten zu erreichen. Dieses Ziel konnten sie in einem der möglichen drei Wertungsläufe dann auch erzielen und waren somit auch sehr stolz auf sich und ihre Leistung. Im Ranking der insgesamt 5 teilnehmenden Teams sind beide Gruppen auf den gemeinsamen 2.Platz gekommen. Vielleicht bleibt die Begeisterung und die Schüler nehmen nächstes Jahr wieder am Regionalentscheid teil, dann eventuell in der Altersklasse "Elementary", die auch eine Qualifizierung für das Deutschlandfinale ermöglicht.


weitere Informationen auf: https://www.worldrobotolympiad.de


Sportfest 2022

Abschlussfeier 2022

Aktionstag an der Oberschule Westerholt mit Healthy Seas


Am 24. Juni 2022 fand ein Aktionstag mit Botschaftern von Healthy Seas an der David-Fabricius-Ganztagsschule in Westerholt statt. Zum Thema Globalisierung beschäftigte sich der 9. Jahrgang der Oberschule insbesondere mit dem Thema Meere. Unsere Meere sind das größte Ökosystem der Erde. Von den Ozeanen geht für die meisten Menschen eine starke Faszination aus. Mit ihrer Vielfalt an Lebensräumen und Arten bilden die Meere die Hauptnahrungsquelle für eine Milliarde Menschen. Besonders für Küstengemeinden weltweit ist die traditionelle Fischerei die Lebensgrundlage. An den Küsten zeigt sich, was wir heute auch von der Hohen See wissen: Der Eintrag von Plastik in die Meere belastet marine Lebewesen von den kleinsten Krebstieren bis zu den größten Haien und Walen. Geisternetze machen nach neuesten Studien zwischen 30 und 50 Prozent des Meeresplastiks aus. Da Tiere sich in ihnen verfangen oder sie als Nahrung aufnehmen und daran verenden können, stellen Geisternetze für viele Arten eine Bedrohung dar. Als Geisternetze werden herrenlose Fischernetze bezeichnet. Sie geistern durchs Meer und werden dort zur Gefahr für Meeresbewohner, weil sie unendlich weiter fischen. Oder sie liegen am Meeresgrund und lösen sich langsam in winzige Plastikfasern auf und tragen so zur Mikroplastik-Belastung der Meere bei. Geisternetze können durch Bootsunfälle oder Stürme in die Meere gelangen. Bevor es die genaue GPS-Standortbestimmung gab, blieben Schleppnetze häufig an Wracks hängen. Daher findet man gerade in den flachen Bereichen von Nord- und Ostsee Wracks, die mit Netzen bedeckt sind (Quelle WWF).

Healthy Seas ist vorwiegend in Europa tätig und konzentriert sich auf die Nord- und Ostsee, die Adria und das Mittelmeer. Weitere Aktivitäten gibt es im Roten Meer und im Pazifischen Ozean (Neuseeland). Ende April dieses Jahres wurden auch erste Aktivitäten in Kalifornien, USA gestartet, Alle diese Regionen sind wichtig für die biologische Vielfalt und den Tourismus. Allein im vergangenen Jahr konnten mit der Unterstützung von 250 ehrenamtlichen Tauchern und unter Beteiligung von 1250 Fischern bzw. Fischfarmern die Meere von insgesamt 188,5 Tonnen Geisternetze und sonstigem Müll befreit werden. Aus den Meeren geborgene Fischernetze werden allzu oft verbrannt oder zu Mülldeponien transportiert. Die Mission der Initiative „Healthy Seas, a Journey from Waste to Wear” ist es, die Meere vom Abfall, insbesondere von Fischernetzen zu befreien, mit dem Ziel, gesündere Meere zu schaffen und Meeresmüll zu Textilprodukten zu recyceln. Die geborgenen Fischernetze werden von Aquafil zu ECONYL®-Garn weiterverarbeitet und aufbereitet, einem hochwertigen Rohmaterial, aus dem neue Produkte wie Socken, Badebekleidung, Sportkleidung oder Teppiche hergestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs waren besonders überrascht, welche Qualität die von den Healthy Seas Botschaftern mitgebrachten Anschauungsstücke aufwiesen. So seinen optisch und vor allem haptisch keine Unterschiede zu konventionell hergestellten Produkte feststellbar gewesen. Seit ihrer Gründung 2013 hat Healthy Seas mit der Hilfe von freiwilligen Tauchern und Fischern über 750 Tonnen Fischernetze einsammeln können. Somit werden zur selben Zeit eine gesündere Meeresumwelt geschafft und immer mehr Menschen für die Themen Umweltschutz & Recycling sensibilisiert. Fischernetze, die als Abfall zurückgelassen werden, sind für unser Ökosystem eine offene Wunde. Laut eines von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gemeinsam verfassten Berichtes schätzt man, dass 640.000 Tonnen Fischernetze zurückgelassen werden und dass diese ein Zehntel aller Meeresabfälle ausmachen. Die Netze verbleiben Hunderte von Jahren im Ökosystem der Meere und sind für den unbeabsichtigten Fang und den oft daraus folgenden Tod von Delfinen und von anderen Meerestieren, wie beispielsweise Schildkröten und Meeresvögeln, verantwortlich. Der Fokus der Healthy Seas Foundation liegt auf der Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für die Bedeutung der Meeresgesundheit, der Entfernung von zurückgelassenen Fischernetzen aus Meeren und Ozeanen sowie der Finanzierung lokaler Küsten- und Meeresprojekte, die die Ziele der „Healthy Seas“ Initiative unterstützen. Neben den ursprünglichen Gründern steht die Initiative auch anderen Unternehmens- und Nichtregierungspartnern offen. So haben sich bereits einige nationale und internationale Unternehmen der Initiative angeschlossen. Lokale Gemeinden, Experten und Unternehmer werden an der Initiative beteiligt, um „Best Practice“-Ansätze zu entwickeln, die die Wiedergewinnung von Fischernetzen verbessern helfen. Dazu werden Veranstaltungen und Trainingskurse organisiert, um das Bewusstsein der Gesellschaft (einschließlich der jüngeren Generation) für das Thema der Erhaltung der Meeresumwelt und -gesundheit zu sensibilisieren und zu stärken.

Der Schulleiter der Oberschule, Jan Huuk und der Healthy Seas Botschafter, Ulrich Hähner kündigten zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung an, dass der Aktionstag an der Oberschule Westerholt der Auftakt einer geplanten Veranstaltungsreihe sei. Im Spätsommer/Herbst sind Strandsäuberungsaktionen auf unseren schönen Ostfriesischen Inseln zusammen mit weiteren Schulen geplant, so die beiden Organisatoren abschließend. Wir werden berichten.

Mottowoche 2022

Montag- Mafia

Dienstag- Kindheitshelden

Mittwoch- Alle in blau+ Bring anything but a backpack

Donnerstag- Schüler werden Lehrer/ Lehrer werden Schüler


Vorlesetag Oberschule Westerholt



Nachdem der Vorlesetag pandemiebedingt zweimal verschoben werden musste freuten sich die Schüler*innnen der Klassen 6 und 7 umso mehr, dass dieser nun endlich stattfinden konnte. Übernommen wurde die Lesung dabei vom der Friedrich- Bödecker- Kreis sowie dem Förderverein der Oberschule Westerholt.

Die Oberschule konnte dafür Frau Carolin Philipps aus Hamburg begrüßen. Die mehrfach ausgezeichnete Autorin schreibt sowohl Bücher für Kinder und Jugendliche, als auch für Erwachsene. Die Hintergründe ihrer Geschichte recherchiert die studierte Historikerin selbst auf ihren vielen Reisen, welches ihre Bücher besonders lebendig macht. Wichtig ist ihr dabei immer vor allem Toleranz und Respekt.

Die Schüler*innen waren beeindruckt von den vielen Geschichten, welche Frau Philipps von ihren Reisen zu erzählen hatte, und tauchten bei der Lesung in die Welt der Bücher ab. Die Schüler*innen hatten viele Fragen an die Autorin und wollten sie gar nicht mehr weglassen, so spannend waren ihre vielen Erzählungen. Wer wissen möchte, wie die Geschichten ausgehen kann sich natürlich in der Bücherei das Buch ausleihen.